Artist Statement

Ich bin ein Künstler, der in Abgeschiedenheit an einem friedlichen See in Bayern lebt.

Meine Arbeiten setzen Fotografie und Worte ein. Dabei ist es mir im Bilderschaffen wichtig mit der Zeit sanft und behutsam umzugehen. So wie der kleine Prinz aus der Geschichte von Antoine de Saint-Exupéry seine Rose liebte und pflegte. Die so entstehenden Arbeiten schaffen Gebilde im Geist und im Fühlen des Betrachters, die dem Alltagsbewusstsein fremd sind. So dürfen die Arbeiten Projektionsflächen sein. Frei an Freud angelehnt würde ich sagen “Projektion ist das Verfolgen eigener Wünsche im Anderen.“ In diesem Fall in der Kunst. Diese Arbeit war erfolgreich, wenn ein Betrachter gänzlich inne hält. Wenn er sich bildlich gesprochen auf den Bauch legt und durch den Hinterkopf in den Himmel schaut. So durfte ich bereits einen ersten Preis beim Kolga Fotofestival in Tiflis, Georgien in Empfang nehmen.

Zur Philosophie und dem thematischen Rahmen gibt es folgendes zu sagen. Was ich schaffe ringt sich um drei Leitsterne. Zuoberst liegt „Das Schöne“. Dieses Konzept umreißt was Werk werden darf. Es schließt alles Groteske, Hoffnungslose, Toxische oder Chaotische aus. Darunter liegt meine Faszination für „Das Bedeutsame“. Das sind alle Themen, die nach tiefem Studium der Weisheitslehren unserer Menschheit verbleiben. Das Bedeutsame mit einem Schuss Leichtigkeit zu transportieren ist die Kür. Am tiefsten der Leitsterne liegt „Die Natur des Geistes“. Sie zu erforschen oder besser frei zu legen ist der Weg.

Ich kam im Juli 1972 in Offenburg, Baden auf die Welt und bin Autodidakt.